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Ein Rollstuhllift ist eine größere Anschaffung – und zwischen Anbietern liegen oft mehrere Tausend Euro Preisunterschied. Ein Angebotsvergleich lohnt sich deshalb von Anfang an: Während ein Rollstuhllift für wenige Stufen meist ab rund 6.000 € erhältlich ist, kosten Rollstuhllifte entlang kurviger oder mehrläufiger Treppen häufig zwischen 13.000 und 25.000 €. Wenn Sie mehrere Kostenvoranschläge einholen, sparen Sie schnell einen vierstelligen Betrag.
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Der Kauf eines Rollstuhllifts ist eine große Investition – daher lohnt sich ein unabhängiger Preisvergleich. Mit nur einer Anfrage erhalten Sie unverbindliche Angebote geprüfter Fachhändler aus Ihrer Region. So können Sie verschiedene Modelle, Leistungen und Preise in Ruhe vergleichen und das Angebot auswählen, das am besten zu Ihrer Wohnsituation und Ihrem Budget passt.
Der Angebotsvergleich ist unabhängig und kostenlos. Auf Wunsch informieren wir Sie zusätzlich über mögliche Förderungen – etwa den Zuschuss der Pflegekasse von bis zu 4.180 € pro Person oder die KfW-Förderung für barrierereduzierende Maßnahmen. So wissen Sie frühzeitig, welche finanzielle Unterstützung infrage kommt und mit welchen Kosten Sie nach Abzug der Förderung rechnen müssen.
Häufige Fragen
Der Begriff Rollstuhllift umfasst mehrere Bauarten. Ein Hublift für wenige Stufen kostet häufig etwa 6.000 bis 25.000 €. Ein Plattformlift entlang der Treppe liegt oft bei 9.000 bis 25.000 €, je nach Treppenverlauf und Schiene. Ein Homelift oder Senkrechtlift für mehrere Etagen beginnt meist höher und kann 18.000 bis 50.000 € oder mehr kosten. Entscheidend sind Hubhöhe, Rollstuhlmaß, Tragkraft, Innen- oder Außenmontage und baulicher Aufwand.
Es gibt drei häufige Lösungen: Der Plattformlift fährt mit Rollstuhl auf einer Plattform entlang der Treppe. Der Hublift fährt senkrecht und eignet sich für einzelne Stufen, Podeste und Eingänge. Ein Homelift oder Senkrechtlift verbindet Etagen vertikal und ist komfortabler, benötigt aber mehr Planung und Budget. Welche Lösung passt, hängt von Treppenform, Hubhöhe, Rollstuhltyp, Bewegungsflächen und täglicher Nutzung ab.
Die Pflegekasse kann ab Pflegegrad 1 bis zu 4.180 € pro pflegebedürftiger Person zahlen, wenn der Rollstuhllift die häusliche Pflege erleichtert oder mehr Selbstständigkeit ermöglicht. Leben mehrere Anspruchsberechtigte zusammen, sind bis zu 16.720 € pro Maßnahme möglich. Zusätzlich ist der KfW-Zuschuss 455-B für Barrierereduzierung seit 2026 wieder beantragbar: für Einzelmaßnahmen bis zu 10 % der förderfähigen Kosten, maximal 2.500 €. Alternativ oder ergänzend kommt der KfW-Kredit 159 bis 50.000 € je Wohneinheit infrage. Wichtig: Förderanträge müssen vor Vertragsabschluss und Einbau gestellt werden.
Ein Plattformlift ist sinnvoll, wenn ein Rollstuhl eine vorhandene Treppe entlangfahren muss und genügend Treppenbreite vorhanden ist. Ein Hublift ist meist besser, wenn nur wenige Stufen oder ein kurzer Höhenunterschied senkrecht überbrückt werden. Der Hublift braucht eine Stellfläche, hält aber die Treppe frei. Bei mehreren Etagen oder wenn Komfort und Kabine wichtig sind, kann ein Homelift die passendere Lösung sein.
Ein Rollstuhllift braucht Platz für Rollstuhl, sichere Zufahrt und Rangieren. Für barrierefreie Planung gelten 150 x 150 cm Bewegungsfläche als wichtiger Orientierungswert; lichte Durchgänge sollten möglichst 90 cm erreichen. Plattformlifte benötigen zusätzlich Treppenbreite und eine Parkposition, Hublifte eine ebene Stellfläche vor und hinter der Plattform. In Bestandsgebäuden wird oft eine möglichst sichere und alltagstaugliche Lösung innerhalb der vorhandenen Maße geplant.
Viele Rollstuhllifte sind für etwa 300 kg ausgelegt, je nach Bauart und Modell auch darüber. Maßgeblich ist das Gesamtgewicht aus Nutzer, Rollstuhl, Zubehör und gegebenenfalls Begleitperson. Elektrorollstühle, Zusatzantriebe und Scooter können den Bedarf deutlich erhöhen. Deshalb sollten vor der Auswahl Gewicht, Plattformgröße und Fahrweg konkret geprüft werden. Eine zu knapp gewählte Tragkraft ist im Alltag weder komfortabel noch zukunftssicher.
Ja. Außenlösungen sind am Hauseingang, zur Terrasse, zum Garten oder am Kellerzugang üblich. Wichtig sind rutschhemmende Plattformen, korrosionsgeschützte Bauteile, wetterfeste Steuerung, Entwässerung und ausreichend Beleuchtung. Im Außenbereich sollte außerdem geklärt werden, ob Fundament, Geländer, Wetterschutz oder Genehmigungen nötig sind. Förderfähig kann die Maßnahme sein, wenn sie Barrieren im Wohnumfeld reduziert.
Ein Rollstuhllift sollte ohne fremde Hilfe sicher bedienbar sein. Üblich sind Totmannsteuerung, Notstopp, Wegrollschutz, Sicherheitsbügel oder Türen, Hindernissensoren, sanftes Anfahren und eine Notabsenkung oder Akkulösung bei Stromausfall. Bei Plattform- und Hubliften ist außerdem wichtig, dass Zu- und Ausfahrt eben, rutschhemmend und gut erreichbar sind. Sicherheit entsteht aus Technik, Planung und regelmäßiger Wartung zusammen.
Sie geben an, ob Stufen, eine Treppe oder mehrere Etagen überwunden werden sollen und welcher Rollstuhl genutzt wird. Fachbetriebe aus Ihrer Region prüfen dann, ob Plattformlift, Hublift oder Homelift sinnvoll ist. Für ein verbindliches Angebot werden Maße, Tragfähigkeit, Stromanschluss, Parkposition, Außenbedingungen und Fördermöglichkeiten geprüft. Der Vergleich ist kostenlos und unverbindlich und sollte immer mehrere technisch passende Varianten betrachten.
Neben Strom fallen vor allem Wartung, Prüf- oder Servicekosten und Verschleißteile an. Außenanlagen sind stärker belastet als Innenanlagen und sollten besonders zuverlässig gewartet werden. Fragen Sie im Angebot nach Reaktionszeit bei Störungen, Ersatzteilverfügbarkeit, Akkuwechsel, Anfahrtskosten und Laufzeit des Wartungsvertrags. Gerade bei täglich genutzten Rollstuhllifte sind diese Punkte wichtiger als ein kleiner Unterschied beim Anschaffungspreis.
Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, profitieren von technischen Hilfsgeräten, die ihnen den Alltag erleichtern. Treppensteiger ermöglichen es Betroffenen, Höhenunterschiede in Form von Treppen sicher und komfortabel zu bewältigen – und zwar direkt mit dem Rollstuhl.
Treppensteiger bieten eine wesentliche Unterstützung für Rollstuhlfahrer, die täglich mit der Herausforderung von Stufen und Treppen konfrontiert sind. Sie ermöglichen die Überwindung von Höhenunterschieden, unabhängig von der Gestaltung oder dem Standort der Treppe – sei es eine gerade, elegant geschwungene Treppe, in Innenräumen oder im Freien.
Im Vergleich zu herkömmlichen Hilfsmitteln wie Treppenliften zeichnet sich ein Treppensteiger durch seine Flexibilität aus. Ohne Installationsaufwand bietet er eine ausgezeichnete und oft kostengünstigere Alternative, insbesondere für Mieter, denen bauliche Änderungen oft verwehrt sind. Diese Mobilitätshilfe eröffnet Menschen mit Gehbehinderungen die Möglichkeit, auch in Mietwohnungen ihre Selbstständigkeit zu bewahren und Wohnbarrieren effektiv zu überwinden.
Arten von Treppensteigern
Treppensteiger spielen eine zentrale Rolle für die Unabhängigkeit und Selbstständigkeit von Rollstuhlfahrern. Sie gewährleisten nicht nur die Mobilität in mehrstöckigen Gebäuden, sondern erweitern auch die Möglichkeiten zur aktiven Teilnahme am gesellschaftlichen Leben.
Treppensteiggeräte gibt es in verschiedenen Ausführungen, die auf die spezifischen Bedürfnisse und Anforderungen der Nutzer abgestimmt sind. Hier sind einige der gängigen Typen:
Treppenraupen speziell für Rollstuhlfahrer: Diese Geräte nutzen ein Raupensystem, um Treppen zu erklimmen. Sie sind tragbar und können an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Die Treppenraupe wird unter den Rollstuhl oder einen speziellen Sitz befestigt.
Gerätetyp
Einsatzbereich
Rollstuhl-Treppensteiger
Diese Variante ist so konzipiert, dass sie an einen manuellen Rollstuhl angekoppelt werden kann. Der Treppensteiger hebt den Rollstuhl an und befördert ihn samt Nutzer die Treppe hinauf oder hinunter.
Treppensteiger mit Sitz
Diese Geräte verfügen über einen eingebauten Sitz, auf dem die Person während des Transports sitzt. Sie sind ideal für Menschen, die gehen können, aber Schwierigkeiten haben, Treppen zu steigen.
Tragbare Treppensteiger
Diese leichten und kompakten Geräte können leicht transportiert und an verschiedenen Orten eingesetzt werden. Sie sind ideal für die gelegentliche Nutzung oder an Orten, wo keine feste Installation eines Treppenlifts möglich ist.
Treppensteiger für schwere Lasten
Diese sind für die Beförderung von schwereren Personen oder Lasten konzipiert. Sie verfügen über stärkere Motoren und robustere Konstruktionen.
Treppensteiger mit Plattform
Diese Art von Treppensteiger verfügt über eine Plattform, auf die ein Rollstuhl befestigt wird. Sie eignen sich für Personen, die im Rollstuhl sitzen bleiben möchten.
Treppenhilfen
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht auf einen Rollstuhl angewiesen sind.
Jeder Typ hat seine eigenen Vor- und Nachteile und eignet sich für unterschiedliche Anwendungsszenarien. Die Auswahl des richtigen Treppensteiggeräts hängt von den individuellen Bedürfnissen des Nutzers, den räumlichen Gegebenheiten und den persönlichen Präferenzen ab.
Übersicht: Vorteile von Treppensteigern
Treppensteiger ermöglichen es Nutzern, Treppen selbstständig oder mit minimaler Unterstützung zu überwinden. Dies trägt wesentlich zur Unabhängigkeit und Mobilität im Alltag bei, indem es den Zugang zu mehrstöckigen Gebäuden und öffentlichen Orten erleichtert. Im Gegensatz zu fest installierten Treppenliften können Treppensteiger in verschiedenen Umgebungen und auf unterschiedlichen Treppentypen eingesetzt werden. Sie sind ideal für Orte, an denen eine permanente Installation nicht möglich oder praktikabel ist.
Die folgende Aufstellung zeigt die Vorteile und die Funktionsweise von Treppensteigern auf:
Vorteil
Beschreibung
Flexibilität
Einsatz sowohl bei geraden als auch bei kurvigen Treppen, im Innen- und Außenbereich möglich.
Keine feste Installation
Keine baulichen Veränderungen notwendig, was besonders für Mietobjekte entscheidend sein kann. Vermeidung umfangreicher Umbauarbeiten. Keine permanente Installation erforderlich
Kosteneffizienz
Häufig eine erschwinglichere Alternative im Vergleich zu einem Treppenlift.
Sicherheit
Reduziert das Risiko von Stürzen und Verletzungen.
Unabhängigkeit
Ermöglicht das Überwinden von Treppen mit fremder Hilfe durch eine Begleitperson
Mobilität
Steigert die Mobilität und Freiheit im und außerhalb des eigenen Hauses. Hohe Mobilität und leichte Mitnahme
Viele Treppensteiger sind leicht und kompakt konstruiert, was ihren Transport und ihre Lagerung erleichtert. Sie können oft einfach in einem Fahrzeug mitgeführt und an verschiedenen Orten verwendet werden. Viele Modelle lassen sich an verschiedene Rollstuhltypen anpassen oder bieten integrierte Sitzmöglichkeiten. Dies macht sie zu einer geeigneten Lösung für eine breite Palette von Nutzern mit unterschiedlichen Bedürfnissen.
Treppensteiger sind mit verschiedenen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet, wie z.B. Sicherheitsgurten, Bremssystemen und Sensoren, die die Sicherheit während des Gebrauchs erhöhen. In vielen Fällen ist ein Treppensteiger kostengünstiger als die Installation eines Treppenlifts, besonders wenn er in mehreren Wohnumgebungen eingesetzt wird. Treppensteiger erleichtern auch die Arbeit von Pflegepersonal und Betreuern, indem sie das Heben und Tragen von Personen über Treppen unnötig machen
Zielgruppe im Detail
Personen, die im Rollstuhl sitzen und autonom bleiben möchten.
Bewohner von Mietwohnungen, denen keine baulichen Anpassungen gestattet sind.
Menschen, die eine kostengünstige Lösung zur Überwindung von Treppen suchen.
Ein Treppensteiger zeichnet sich durch seine universelle Einsetzbarkeit bei unterschiedlichsten Treppenkonfigurationen aus, besonders im Gegensatz zu einer Treppenraupe, die in ihren Anwendungsmöglichkeiten eingeschränkt ist. Besonders bei kurvigen Treppen oder solchen mit starker Steigung stößt eine Treppenraupe oft an ihre Grenzen. Hingegen bietet ein Treppensteiger eine herausragende Anpassungsfähigkeit und ist uneingeschränkt für alle Arten von Treppen geeignet.
Vergleich: Treppenraupe vs. Treppensteiger
Das Grundprinzip einer Treppenraupe basiert auf einem Raupenantrieb, ähnlich wie bei einem Panzer, der es dem Gerät ermöglicht, Stufen sicher und kontrolliert hinauf- und hinabzusteigen. Die meisten Treppenraupen bestehen aus einer Basisplattform, auf der der Rollstuhl des Benutzers sicher befestigt wird. Einige Modelle bieten auch eingebaute Sitzmöglichkeiten für Personen ohne Rollstuhl.
Die Bedienung einer Treppenraupe erfordert in der Regel eine Begleitperson, die das Gerät steuert. Die Steuerung erfolgt über ein Bedienfeld oder einen Joystick, mit dem die Richtung und Geschwindigkeit des Auf- oder Abstiegs kontrolliert werden kann. Sensoren und Sicherheitssysteme, wie Notbremssysteme und Sicherheitsgurte, sind oft integriert, um die Sicherheit des Benutzers während der Benutzung zu gewährleisten.
Treppenraupe
Treppensteiger
Treppenarten
Eingeschränkt bei Kurven
Universell für alle Treppenformen
Mobilität
Niedrig
Hoch
Aufwand
Mittel (je nach Modell)
Keiner, da transportabel
Zusätzliche Umbauten
Häufig notwendig
Nicht notwendig
Ein wesentlicher Vorteil der Treppenraupe ist ihre Portabilität. Anders als fest installierte Treppenlifte können Treppenraupen leicht transportiert und an verschiedenen Orten eingesetzt werden. Dies macht sie besonders nützlich für öffentliche Gebäude, Schulen oder private Haushalte, bei denen keine Liftanlagen installiert sind oder eine flexiblere Lösung benötigt wird.
Allerdings haben Treppenraupen auch einige Einschränkungen. Sie sind meist weniger geeignet für sehr enge oder kurvige Treppen und können je nach Modell und Hersteller Gewichtsbeschränkungen haben. Darüber hinaus erfordert ihre Nutzung eine gewisse körperliche Fähigkeit und Geschicklichkeit seitens der begleitenden Person.
Rollstuhlgerechte Lösungen bei der Überwindung von Treppen
Treppensteiger bieten zwar eine wesentliche Unterstützung für Rollstuhlnutzer, haben jedoch einige Einschränkungen. Eine bedeutende Einschränkung ist die Notwendigkeit einer unterstützenden Person zur Bedienung des Geräts. Dies bedeutet, dass ein Rollstuhlfahrer nicht eigenständig die Treppen bewältigen kann, was besonders problematisch ist, wenn er alleine lebt und keine kontinuierliche ambulante Betreuung hat.
Daher ist ein Treppensteiger im privaten Bereich oft nicht ausreichend, während es in Einrichtungen wie Pflegeheimen oder betreuten Wohngruppen für ältere Menschen, wo Betreuungspersonal immer verfügbar ist, eine effektivere Lösung darstellt.
Selbstständigkeit durch Rollstuhllifte
Für Rollstuhlfahrer, die besonderen Wert auf Selbstständigkeit legen, stellt die Installation eines Rollstuhllifts eine deutlich geeignetere Option dar. Dabei besteht die Wahl zwischen Plattformliften und Hubliften, wobei sich beide Typen hinsichtlich ihrer Einsatzmöglichkeiten unterscheiden: Plattformlifte eignen sich vor allem für längere, geradlinige Strecken, während Hublifte optimal sind, um vertikale Höhenunterschiede auf kleinem Raum zu überwinden. Diese Unterscheidung erlaubt es, die Art des Lifts genau auf die individuellen Bedürfnisse und räumlichen Voraussetzungen abzustimmen.
Plattformlifte und Hublifte ermöglichen es den Nutzern, die Lifte eigenständig zu bedienen und sich selbstständig zwischen verschiedenen Etagen zu bewegen.
Vor einer Entscheidung ist es ratsam, eine professionelle Beratung einzuholen, um eine Lösung zu finden, die sowohl die räumlichen Gegebenheiten als auch Ihre individuellen Bedürfnisse einbezieht.
Elektro-Treppensteiger
Die meisten Treppensteiggeräte werden elektrisch betrieben und variieren in ihrer Funktionsweise je nach Modell. Einige Modelle sind speziell für Rollstühle angepasst und benötigen eine spezielle Vorrichtung zur Befestigung. Der Treppensteiger wird mittels einer adaptierten Halterung direkt am Rollstuhl des Nutzers angebracht. Es existieren jedoch auch Varianten mit einer integrierten Sitzfläche, die keine direkte Verbindung mit einem Rollstuhl erfordern.
Ausstattungsmerkmale
Die Standardausrüstung eines solchen Hilfsmittels umfasst typischerweise verschiedene Bestandteile:
Antriebsmodul: Dieses zentrale Element ist für den Antrieb des Geräts verantwortlich.
Zwei variable Steuereinheiten in Form von Handgriffen inklusive der Steuerungselektronik.
Ein Beckengurt, um den Benutzer während der Fortbewegung zu sichern.
Ein akkubetriebener Elektromotor stellt die notwendige Energie für den Betrieb bereit und muss nach mehrmaliger Nutzung an eine externe Stromquelle angeschlossen werden.
Koppelung mit einem Rollstuhl
Um die Funktionalität des Treppensteigers mit einem Rollstuhl zu nutzen, bedarf es folgender Komponenten am Rollstuhl:
Komponente
Beschreibung
Halterung
Eine Vorrichtung zur Verankerung des Rollstuhls am Treppensteiggerät.
Steckachsen
Modifizierte Achsen, die eine einfache Befestigung ermöglichen.
Das Treppensteigen
Beim Hinabsteigen positioniert die unterstützende Person das Treppensteiggerät inklusive des Rollstuhls behutsam und in einer leichten Neigung zur obersten Treppenstufe. Eine automatische Bremsfunktion garantiert dabei die notwendige Sicherheit, um ein unkontrolliertes Überrollen einer Kante zu vermeiden.
Der Helfer betätigt den Kontrollmechanismuss, woraufhin die Einheit stufenweise abwärts fährt. Anschließend können die Antriebsrollen wieder demontiert und der Rollstuhl vom Gerät getrennt werden. Für die Aufwärtsbewegung navigiert die Begleitperson das Gerät rückwärts an die Startstufe.
Varianten und deren Eigenschaften
Bei der Auswahl eines Treppensteigers ist eine umfassende Berücksichtigung der verfügbaren Modelle ausschlaggebend. Hierbei ist die Unterscheidung der Antriebssysteme essentiell. Es gibt Modelle, die durch Steigräder bewegt werden, während andere mit Steigbeinen ausgestattet sind. Außerdem ist es möglich, entweder einen Treppensteiger mit integrierter Sitzmöglichkeit zu erwerben oder eine Variante, die an einen bereits vorhandenen Rollstuhl angebracht werden muss.
Auswahlkriterien für Ihren Treppensteiger
Kriterium
Details
Antriebsart
Modelle mit Steigrädern oder Steigbeinen
Sitzeinheit
Optionen mit und ohne integrierte Sitzeinheit
Akku-Typ
Hauptsächlich Lithium-Ionen-Akkus, vereinzelt Blei-Gel-Akkus
Gewicht
Mit etwa 25 kg lassen sich Treppensteiger leicht transportieren
Personengewicht
Bis zu 300 kg je nach Modell
Zubehör
Sicherheitsgurte, Kopfstützen, Kfz-Ladegerät
Vor der Nutzung eines Treppensteigers ist es wichtig, sich von Fachpersonal in die Funktionsweise einweisen zu lassen. Sanitätshäuser und Hersteller bieten üblicherweise eine professionelle Schulung an, damit Sie das Gerät vor dem Kauf umfassend testen und sicher bedienen können.
Wenn Sie ein im Hilfsmittelverzeichnis aufgeführtes Gerät kaufen und ein Pflegegrad besteht, ist eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse möglich. Bei Vorliegen eines ärztlichen Rezepts kann außerdem eine Erstattung der Kosten durch eine private Krankenkasse erfolgen. Wir empfehlen, dies im Vorfeld mit Ihrer Krankenkasse zu klären.
Informationen zur Finanzierung
Personen, die eine finanzielle Unterstützung für den Kauf eines Treppensteigers benötigen, können unter bestimmten Bedingungen eine Kostenübernahme beantragen. Voraussetzung hierfür sind ein anerkannter Pflegegrad oder eine ärztliche Verordnung. In solchen Fällen besteht die Möglichkeit, Unterstützung von der Kranken- oder Pflegekasse zu erhalten, was eine erhebliche finanzielle Entlastung für die Betroffenen bedeuten kann.
Ein Pflegegrad ermöglicht eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse.
Die Vorlage einer ärztlichen Verordnung ermöglicht eine Kostenrückerstattung durch die private Krankenkasse
Informieren Sie sich über die Möglichkeiten der Kostenübernahme bei Ihrer Krankenkasse.
Preisspannen bei Treppensteighilfen
Die Kosten für den Kauf einer Treppensteighilfe variieren je nach Ausstattungsmerkmalen und der Preisgestaltung verschiedener Anbieter. Oft sind Modelle mit fest montierten Sitzen teurer als anpassbare Versionen für bestehende Rollstühle.
Beachten Sie, dass der Kauf einer gebrauchten Treppensteighilfe finanziell vorteilhafter sein kann. Da sie, im Gegensatz zu maßgefertigten Treppenliften, universell einsetzbar sind, können sie erhebliche Kostenersparnisse mit Gebrauchtmodellen erzielen.
Mietoptionen für Treppensteighilfen
Als Alternative zum Neukauf besteht die Möglichkeit, eine Treppensteighilfe zeitweise zu leasen. Diese Option ist besonders sinnvoll, wenn Sie nur für einen begrenzten Zeitraum auf diese Unterstützung angewiesen sind..
Kurzzeitige Rollstuhlnutzung
Reha-Phase nach einer Operation
Probefahrten vor einem möglichen Kauf
Die Kosten für die Monatsmiete eines Treppensteigers bewegt sich oft in einem Rahmen von:
Dauer der Miete
Kosten
1 Monat
€ 100 bis € 150
Treppenlift vs. Treppensteiger
Bei der Wahl zwischen Treppenlift und Treppensteiger handelt es sich um zwei unterschiedliche Hilfsmittel zur Bewältigung von Treppen. Ein Treppenlift ist ein fest installiertes System, das den Nutzer mittels einer entlang der Treppe montierten Führungsschiene transportiert. Er ist für eine eigenständige Nutzung konzipiert und zielt auf Personen ab, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, aber keine Rollstuhlunterstützung benötigen.
Im Unterschied dazu ist der Treppensteiger für seine Flexibilität und Transportfähigkeit bekannt und kann entweder mit einem integrierten Sitz oder in Verbindung mit einem Rollstuhl genutzt werden. Allerdings erfordert die Bedienung dieses Geräts stets die Unterstützung einer erfahrenen Begleitperson.
Sicherheitsaspekte bei der Verwendung von Treppensteigern
Bei der Entwicklung von Treppensteigern wird besonderer Wert auf Sicherheitsvorkehrungen gelegt, darunter Ausstattungen wie Sicherheitsgurte, Bremssysteme und sensorische Warnvorrichtungen, um das Unfallrisiko zu minimieren. Um die Sicherheit zu maximieren, ist es wichtig, dass die Nutzer die Hinweise und Anweisungen in der Betriebsanleitung sorgfältig befolgen und die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen konsequent anwenden.
Hallo Ich suche eine Möglichkeit für meine Mutter, weil sie nicht mehr in der Lage ist durch ihre viele OPs die Wohnung zu verlassen. Wir wohnen in 2. Stock Altbau. Ein Umzug ist fast unmöglich für uns zur Zeit. Danke
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