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Homelift Preise – Wie viel kostet ein guter Homelift?

Homelifte dienen der Beförderung von Rollstuhlfahrern und werden in der Regel in Einfamilienhäusern verbaut. Sie verwenden keine klassischen Seile mehr, sondern werden durch einen Hydraulikantrieb bewegt. Im Gegensatz zu Seilaufzügen sind sie für kleine Förderhöhen konstruiert.

Die Fahrkabine wird in der Regel durch einen oder mehrere Hydraulikkolben angetrieben, die am Boden des Aufzugsschachts oder neben der Kabine eingebaut sind. Ist die Kabine fest mit dem Kolben verbunden, spricht man von einem hydraulischen Homelift. Wird die Hebekraft über Trageseile und Rollen übertragen, wird der Lift als indirekt hydraulischer Aufzug bezeichnet. Durch die hydraulische Antriebstechnik entsteht ein geringerer Platzbedarf im Schacht und viel Gestaltungsfreiheit für Architekten.

Homelifte sind wartungsarm, da es keinen Verschleiß an Umlenkrollen und Seilen gibt. Der Antrieb ist für die zu prüfende Firma einfach zugänglich und die Wartung und Reparatur sicherer, da kein sich bewegendes Gegengewicht vorhanden ist. Hydraulische Senkrechtlifte eignen sich sehr gut für einen nachträglichen Einbau sowohl im Innen als auch am Außenbereich von Einfamilienhäusern. Um für Rollstuhlfahrer geeignet zu sein muss die Fahrkabine nach DIN 18040-2 mindestens 1,5m x 1,5m groß sein und ein Gewicht von bis zu 630 Kg tragen können.

Homelifte sind geräuscharm im Betrieb und lassen sich auch für einen behinderten Menschen über Handschalter oder eine Fernbedienung einfach steuern. Im Gegensatz zu Seilaufzügen sind sie für kleine Förderhöhen konstruiert. Inzwischen sind Höhen von bis 25 m möglich, üblicherweise werden sie für Höhen von bis zu 10 m eingesetzt. Der Antrieb eines Homeliftes befindet sich üblicherweise neben der untersten Ebene. Bei problematischen Platzverhältnissen kann sie auch bis zu 15 m entfernt angebracht sein. Das bietet den Vorteil, das der Motor des Homeliftes, also eine eventuell störende Geräuschquelle, sich nicht im Schacht befindet, sondern außerhalb der Wohnung oder im untersten Geschoss. Homelifte können auch an Örtlichkeiten ohne viel Platz, ausreichender Stabilität für einen Schachtkopf oder in beengten Altbauten eingebaut werden. Sie besitzen eine flache Auffahrrampe und sind auch für schwere Elektro-Rollstühle geeignet. Die Höchstgeschwindigkeit ist begrenzt, sie liegt bei maximal 1 m/s, üblicherweise bei 0,63 m/s.

Preise von Homeliften

Anschaffungskosten

Ein Homelift ermöglicht einen barrierefreien Zugang oft ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen des Wohnumfeldes. Er kann innerhalb kürzester Zeit installiert werden und ist in der Anschaffung günstiger als herkömmliche Seilaufzüge. Mann sollte beim Kauf eines Homeliftes mit Kosten von mindestens 15.000 Euro rechnen. Bei einem Einfamilienhaus mit 3 Etagen und größeren Umbaukosten können schnell Preise von bis zu 50.000 Euro entstehen. Wird der Aufzug für einen Rollstuhlfahrer installiert, können bis zu 4.000 Euro Zuschuss bei der Pflegeversicherung beantragt und geltend gemacht werden, wenn eine entsprechende Pflegestufe vorhanden ist.

Der Preis eines Homeliftes hängt von verschiedenen Faktoren ab z.B. von der Belastbarkeit, von der Fahrgeschwindigkeit, von der Anzahl der Haltepunkte, von der Höhe des Aufzugschachtes, von der Art des Antriebs, vom Aufzugstyp und von der Optik. Aufzüge mit runder und vollverglaster Fahrkabine sind verständlicherweise teurer als Senkrechtlifte mit klassischem Design. Die realen Anschaffungskosten lassen sich durch mehrere Kostenvoranschläge bei unterschiedlichen Lift-Herstellern -und Service-Anbietern sehr genau bestimmen. Eine unkalkulierbare Größe bleiben dagegen die Kosten für erforderliche Umbaumaßnahmen am Einfamilienhaus. Sind größere Decken -und Wanddurchbrüche im und am Einfamilienhaus notwendig, können zusätzliche Kosten entstehen, weil die Statik des Hauses durch einen Sachverständigen erneut geprüft werden muss. Die Preise für eine Statikprüfung sind wiederum von Architekt zu Architekt extrem unterschiedlich. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf eines Homeliftes über “alle” anfallenden Kosten und finanziellen Förderungen. Neben dem Pflegekostenzuschuss für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes, fördert die staatlich subventionierte KfW-Bank Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren mit günstigen Krediten bis zu 50.000 Euro.

Die Preise und Möglichkeiten zur Individualisierung eines Homeliftes sind von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Pauschale Preisangaben wie einen Preis pro Etage oder Quadratmeter Kabinenfläche gibt es nicht. Generell kann man sagen, je höher ein Homelift ist und je mehr Gewicht er transportieren kann, umso teurer ist er. Pro Etage sollte man mit mindestens 15.000 Euro rechnen ohne Kosten für statische Gutachten und Umbauarbeiten. Ein Senkrechtlift, der außen an der Fassade angebracht wird, rund 15 Meter hoch ist, 2 Haltepunkte hat, sich über einen hydraulischen Antrieb bewegt und von einem Rollstuhlfahrer oder max. 4 Personen gleichzeitig genutzt werden kann, sollte mit Montage mindestens 40.000 Euro kosten. Die Anschaffung eines Homeliftes ist kostenintensiv und sollte sorgfältig geplant werden. Mit einem Preisvergleich über treppenlifto.de lässt sich viel Geld sparen. Sie erhalten bei einer Anfrage bis zu drei kostenlose und unverbindliche Angebote von Homelift-Anbieter aus Ihrer Region, die Sie in Ruhe und ohne Risiko vergleichen können.

Kosten für Instandhaltung

Homelifte sind emissionsarm, langlebig, leicht und platzsparend. Bei einem Homelift muss nur alle 15 Jahre ein Öl- und Dichtungswechsel vorgenommen werden. Das dafür benötigte Material ist frei erhältlich und kostet rund 100 Euro. Für die fachmännische Umsetzung des Öl -und Dichtungswechsels sollte man mit Kosten von ca. 1.500 Euro rechnen. Bei einem Seilaufzug muss durchschnittlich alle 10 Jahre ein Seil- und Scheibenwechsel vorgenommen werden. Die dafür benötigten Bauteile sind proprietär und mit Preisen von bis zu 1.000 Euro sehr teuer. Die Arbeitskosten für die Instandhaltung liegen bei ca. 10.000 Euro. In der Regel schließt man mit dem Lifthersteller, bei dem man den Homelift kauft, einen Teil- oder Vollwartungsvertrag ab, um die Instandhaltung für den Zeitraum von fünf oder zehn Jahren zu regeln. Die Kosten für die Wartung, Überprüfung, Reinigung, Schmierung, für Einstellarbeiten und den Austausch von Verschleißteilen wird dann meist pauschal geregelt.

Energiekosten

Die Energiekosten bei einem Homelift setzen sich aus dem Verbrauch während Fahrten und Standby-Zeiten zusammen. Für einen Homelift in einem Einfamilienhaus mit 4.000 Fahrten pro Jahr, d.h. zirka 11 Fahrten pro Tag sollte man mit Energiekosten von 600 kWh Standby-Strom und 600 kWh Fahrstrom rechnen. Bei einem Strompreis von 0.26 €/kWh entstehen so jährliche Kosten von ca. 312 Euro. Der Stromverbrauch bei Seilaufzügen ist insgesamt ähnlich hoch. Lifte in Einfamilienhäusern stehen zu 99 % der Zeit still, bei Fahrstühlen an Flughäfen und Bahnhöfen hingegen herrscht 365 Tage im Jahr Hochbetrieb. Die Energiekosten hängen also primär davon ab, wie stark der Aufzug genutzt wird, ob der eingebaute Antrieb zur jeweiligen Nutzungssituation passt und wie hoch der Lift ist. In der Regel werden über 50 % des Stromverbrauchs bei allen Homeliften im Standby (Stillstand-Modus) verbraucht. Um Energiekosten zu sparen sollte man beim Kauf darauf achten, dass LED-Lampen statt Halogen- oder Glühlampen verbaut werden und eine Timerfunktionen für Beleuchtung und Elektronik existiert.

Sicherheit

Technische Regeln für Homelifte sind in der europäischen Richtlinie 95/16/EG geregelt und festgehalten. Diese Richtlinie wurde in Deutschland durch die Aufzugsverordnung (12. GPSGV) in nationales Recht umgesetzt. Das Gesetz legt fest, das Homelifte überwacht und spätestens alle zwei Jahre gewartet und geprüft werden müssen. Neben der Hauptprüfung, die alle zwei Jahre stattfinden muss, sind sogenannte Zwischenprüfungen Vorschrift. Deshalb beträgt der Prüfzyklus bei Homeliften in der Regel zwölf Monate. In Österreich ist das europäische Aufzugsrecht auf Bundesländerebene geregelt. Deshalb gibt es in Österreich je nach Kanton neun Aufzugsgesetze innerhalb des Baurechtes.

Homelifte sind heute aufgrund hoher Sicherheitsanforderungen mit einem Sicherheitssystem versehen, das Abweichungen vom Normalbetrieb, zu hohe Geschwindigkeiten oder ein Absturz der Fahrkabine, auch dann verhindert, wenn die komplette Hydraulik ausfällt und alle Trageseile reißen. Homelifte in Einfamilienhäusern, die sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden, verwenden keine klassischen Seile mehr, sondern einen hydraulischen Antrieb oder Spindelantrieb. Die Steuerungselektronik überwacht dabei ständig den elektrischen Innenwiderstand. Wird eine Veränderung oder stärkere Abweichung registriert, die auf eine Beschädigung hinweist, wird der Senkrechtlift beim nächsten Haltepunkt kontrolliert angehalten, die Türen geöffnet und automatisch eine Störungsmeldung abgesetzt. Eine zu schnelle Fahrt oder ein Absturz der Kabine wird über einen Geschwindigkeitsbegrenzer verhindert. Bei Überschreitung eines Grenzwertes wird der Antrieb elektronisch abgeschaltet und mechanisch die Kabine zum Stillstand gebracht. Diese Sicherheitsvorrichtung ist unabhängig von anderen Teilen des Senkrechtliftes und funktioniert mechanisch, also selbst bei einem Stromausfall. Moderne Senkrechtlifte sind zudem mit einem automatischen Notrufsystem verbunden.

Betriebsstörungen von Homeliften können dazu führen, dass sich die Fahrkabine nicht mehr öffnen lässt z.B. wenn der Lift zwischen zwei Stockwerken stecken bleibt. Für diesen Fall ist eine Notruftaste installiert, die der eingeschlossenen Person einen Kontakt zu einem Sicherheitsdienst ermöglicht oder diesen automatisiert verständigt. Der beauftragte Sicherheitsdienst muss innerhalb von 30 Minuten vor Ort sein. Bei vielen Homeliften, die vor 1999 eingebaut wurden, wird durch die Notruftaste lediglich ein lautes Geräusch ausgelöst, das andere Menschen aufmerksam machen soll. Diese Art von Notrufsystem ist bei Neuinstallationen heute nicht mehr zulässig, vorhandene Homelifte dürfen jedoch unverändert weiter betrieben werden.

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