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Treppenlifte: Stiftung Warentest gibt nützliche Empfehlungen und Tipps

Die Stiftung Warentest ist seit mittlerweile über 50 Jahren für ihre unabhängigen Produkttests bekannt. Neben Testberichten gibt die Verbraucherorganisation auch Meldungen mit nützlichen Empfehlungen und Tipps zu einzelnen Produktgruppen heraus. Was Stiftung Warentest zum Thema Treppenlifte zu sagen hat, fassen wir im folgenden Artikel zusammen.

So hat die Stiftung Warentest bislang zwar noch kein Treppenlift Test oder Hersteller- beziehungsweise Modell-Vergleich durchgeführt, dafür jedoch einige wichtige Empfehlungen zu der Finanzierung, der Montage und den möglichen Zuschüssen herausgegeben.

Was sollte man vor dem Kauf eines Treppenliftes beachten?

Derzeit gibt es mehr als 60 verschiedene Treppenlift-Modelle von fast ebenso vielen Herstellern. Daher verwundert es kaum, dass einige Menschen schnell den Überblick verlieren. Aus diesem Grund rät die Stiftung Warentest dazu, sich in jedem Fall genug Zeit zu nehmen und sich keinesfalls zu einem Kauf drängen zu lassen. Am besten ist es, wenn man sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken macht, wo der Treppenlift eingesetzt werden und über welche Ausstattung er verfügen soll.

Treppenlift an gerader SchieneFotosQuelle: © ThyssenKrupp Encasa GmbH

Darüber hinaus empfehlen die Experten der Stiftung Warentest, dass man sich möglichst viele Angebote der verschiedenen Anbieter einholt um diese in Ruhe miteinander vergleichen zu können. Wichtig: sowohl die Begehung vor Ort als auch der Kostenvoranschlag sollten immer kostenlos sein. Hat man sich für ein oder zwei Modelle entschieden, sollte man diese bei dem Hersteller ausführlich testen, denn nur so kann man herausfinden, ob das gewünschte Modell auch tatsächlich den eigenen Vorstellungen entspricht.

Baugenehmigungen, Sicherheitsprüfung und Zulassung

Da man bei der Montage eines Treppenliftes die baurechtlichen Vorschriften des jeweiligen Bundeslandes einhalten muss, kann es laut der Stiftung Warentest nicht schaden, wenn man sich bereits vor dem Kauf bei der zuständigen Behörde informiert, ob nach dem Einbau beispielsweise eine Abnahme notwendig ist. Desweiteren sind die Treppenlift-Hersteller dazu verpflichtet den Kunden über jegliche Prüf- und Zulassungsverfahren aufzuklären. Wenn etwas unklar ist oder man weitere Fragen hat sollte man nicht davor zurückschrecken diese auch zu stellen.

Soll der Treppenlift in einem Mehrfamilien- oder Mietshaus eingebaut werden, muss in jedem Fall die schriftliche Genehmigung des Eigentümers eingeholt werden. Hier hat das Landgericht Duisburg entschieden, dass der Vermieter den Einbau definitiv dulden muss, wenn der betroffene Mieter seine Wohnung sonst nicht mehr alleine verlassen kann. Damit die Nutzung des Treppenliftes zu jeder Zeit sicher ist, sollte dieser mindestens ein Mal pro Jahr von fachkundigem Personal überprüft werden.

Die Finanzierung eines Treppenliftes

Ein neuer Treppenlift kostet aktuell zwischen 3.000 und 15.000 Euro, je nach Ausstattung und Sonderwünschen. Allerdings muss man unter bestimmten Umständen die Kaufsumme nicht komplett alleine tragen. Hat der Betroffene beispielsweise eine Pflegestufe, dann zahlt die Pflegeversicherung derzeit bis zu 4.000 Euro. Darüber hinaus kann der Treppenlift zum einen bei der Krankenkasse angemeldet und zum anderen auch von der Steuer abgesetzt werden. In beiden Fällen sollte man bei den jeweiligen Behörden nachfragen, ob eine Zuzahlung möglich ist. Sollte die steuerliche Absetzung abgelehnt werden, empfiehlt die Stiftung Warentest in jedem Fall Einspruch einzulegen.

Eine weitere Möglichkeit bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW). Die KfW gewährt bei dem Kauf eines Treppenliftes zinsgünstige Kredite von bis zu 50.000 Euro, die auch für eine barrierefreie Renovierung genutzt werden können. Dieser Fall tritt zum Beispiel dann ein, wenn das Treppenhaus zu klein ist, so dass der Treppenlift nicht installiert werden kann. Allerdings kann es sich lohnen, wenn man sich auch Informationen über die Zinssätze anderer Banken einholt und diese miteinander vergleicht.

Weitere Empfehlungen der Stiftung Warentest

– Bevor man den Kaufvertrag unterschreibt, sollte man sichergehen, dass dort auch die Gewährleistung und die Garantie vermerkt sind.

– Ebenso sollte man sich vorab darüber informieren, ob die Wartung bereits im Kaufpreis enthalten ist, beziehungsweise welche Wartungsverträge der Hersteller anbietet.

– Desweiteren empfiehlt es sich den Anbieter auf eventuelle Reparaturen anzusprechen. Was kosten diese? Muss man nur das Material oder auch die Arbeitszeit bezahlen? Welche Teile sind durch die Garantie abgedeckt?

– Der Hersteller respektive der Anbieter sollte dem Kunden zu jeder Zeit eine professionelle Beratung anbieten. Hier rät die Stiftung Warentest dazu, dass man sich zu keiner Zeit von dem Anbieter zum Kauf drängen lassen sollte.

Quellen: test.de

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3 Kommentare
  1. Lehnhoff schriebam 3 August 2016 um 16:33

    Wir sind eine Wohngemeinschaft mit 8 Parteien und drei Etagen
    ( mit Kellerzugang 4 Ebenen )
    3 Parteien ….Erdgeschoss eine Partei
    1. Etage eine Partei
    2. Etage und eine Partei wünschen einen Treppenlift

    Der Lift soll auf der Innenseite angebracht sein.
    Die Anzahl der Treppenstufen bis in die 2. Etage sind 46
    Die Treppenstufenbreite beträgt 104 cm

    Die Kosten übernehmen die drei Antragsteller.

    Ungeklärt ist, ob die Anbringung des Treppenliftes durch die übrigen Eigner zustimmungspflichtig ist.

    Mit freundlichen Grüßen

    Heinz Lehnhoff

  2. Dämmig schriebam 16 September 2016 um 21:42

    Mein Vater, jetzt 100 Jahre alt, hat sich vorbeugend 2012 einen Treppenlift einbauen lassen. Damals hatte er noch keine Pflegestufe und sich deshalb gar nicht „getraut“ eine Bezuschussung zu beantragen. Er hat die Kosten i.H. von 8300.-€ privat gezahlt. Zwischenzeitlich hat sich der Gesundheitszustand wesentlich verändert, er hat jetzt die Pflegestufe 2. Ohne Treppenlift wäre seine eingeschränkte Mobilität unmöglich. Die Fahrten zum Arzt z.B. wären nicht durchführbar.
    Den Antrag auf nachträgliche Bezuschussung hat die AOK abgelehnt. Frage: ist es rechtens? Oder, was sollten wir tun, um eine nachträgliche Kostenbeihilfe zu erhalten?
    Viele Grüße,
    R. Dämmig

  3. Manfred Schneider schriebam 6 Oktober 2016 um 17:55

    Auf Grund einer In 4 Wochen vorgesehenen Knie-OP ( Implantat ) interessiere ich mich für einen Treppenlift innen. die Treppe ist um 90 ° drehend, hat eine Breite von 1,20 m und geht über 17 Stufen.
    Weitere Details gerne am Telefon.

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Schneider

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