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Alles was Sie über Treppenlifte wissen müssen

Egal ob es sich um ein Mehrfamilienhaus oder ein Einfamilienhaus handelt, Treppen gibt es in der Regel immer. Beim Einzug denkt niemand daran, dass diese Treppen – auch wenn es nur wenige Stufen sind – zu einem unüberwindbaren Hindernis werden können. Für ältere Menschen und Personen, die körperlich eingeschränkt sind, können wenige Stufen bereits zu einem großen Problem werden. In vielen Fällen kann ein Treppenlift helfen.

Beim Einzug in eine neue Wohnung oder beim Kauf eines Hauses denken die wenigsten Bewohner über Treppen und Stufen nach. Kaum eine Wohnung und kaum ein Haus sind jedoch frei davon. Bei älteren Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen können jedoch bereits wenige Stufen zu einem großen Hindernis werden.

Wie funktioniert ein Treppenlift?

Ein Treppenlift ist technisch betrachtet ein Transportmittel, das eine Last, z.B. eine Person oder Einkäufe, eine Treppe hinauf und hinab befördern kann. Er besteht aus einem Sitzelement oder einer Plattform, einem Antriebsaggregat und einem Schienensystem, das auf der Treppe oder an der Wand montiert wird. Menschen, die die Stufen nicht mehr oder nur unter größter Kraftanstrengung bewältigen können, bleiben mit einem Sitzlift selbständig und mobil. Das Prinzip ist einfach.

Der Sitzlift bewegt sich auf einer Schiene, die fest auf der Treppe selbst montiert wird. Die Steuerung erfolgt in der Regel über eine Fernbedienung oder ein Bedienelement in der Armlehne. Beim Ein- und Aussteigen dreht sich der Sitz häufig automatisch Richtung Etage, so dass die Person bequem und sicher aussteigen kann. Neue Treppenlifte kosten zwischen 3.800 und 15.000 Euro. Eine Alternative sind gebrauchte Treppenlifte, die vom Anbieter oder einer Drittfirma neu geprüft und generalüberholt werden. Oftmals können dabei bis zu 50% vom Neupreis eingespart werden ohne auf eine hohe Qualität und Sicherheit verzichten zu müssen. Beim Kauf eines gebrauchten Liftes sollte man darauf achten, dass Verschleißteile wie z.B. Armlehnen oder Sitzbezüge ausgetauscht wurden und neuwertig sind.

  • Hublift
  • Sitzlift
  • Plattformlift
  • Gerader Treppenlift
  • Außenlift
  • Kurventreppenlift

Ein Sitzlift kann auf jeder Treppe montiert werden. Eine Mindestbreite von 70 cm sollte das Treppenhaus jedoch aufweisen. Der Aufbau ist relativ problemlos möglich. Beachten sollte man allerdings, dass es sich in der Regel um Maßanfertigungen handelt, die nur von Fachleuten durchgeführt werden sollten. Bauliche Veränderungen am (Treppen-)Haus sind meist nicht notwendig, so dass die eigentliche Montage in relativ kurzer Zeit, häufig innerhalb eines Werktags, erledigt ist.

Förderung und Zuschüsse

Die Preise für gerade verlaufende Treppenlifte beginnen bei etwa 3.800 Euro. Je Art des Treppenlifts und baulicher Situation können jedoch auch fünfstellige Beträge erreicht werden. Die finanzielle Situation ist daher ein nicht unerheblicher Faktor bei der Entscheidung für oder gegen einen Treppenlift. Von der Krankenkasse kann dabei KEIN Zuschuss erwartet werden. Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts sind sie von der Kostenerstattung befreit. Doch es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Anschaffungskosten durch Zuschüsse und Förderungen zu senken. Der bekannteste Zuschuss ist der Pflegekosten-Zuschuss, der von den Pflegekassen beziehungsweise Krankenkassen der Versicherten gewährt wird. Er spiegelt das Bestreben des Bundes, altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden zu fördern.

Förderung bei TreppenliftenQuelle: kfw.de | KfW-Bildarchiv | Fotograf: Thomas Klewar

Der Einbau eines Treppenliftes ist mit Kosten verbunden. In der Regel liegen die Montagekosten bei gebrauchten Liften zwischen 700 und 1.000 Euro. Je nach baulicher Situation können Gesamtkosten von über 10.000 Euro entstehen. Vor dem Kauf eines passenden Sitzliftes stellt sich daher die Frage der Finanzierbarkeit. Eine Voraussetzung um von dem Pflegekosten-Zuschuss profitieren zu können, ist die Einstufung in einen Pflegegrad. Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wurde 2017 neu definiert und durch ein exakt beschriebenes und genau einzuhaltendes Begutachtungsverfahren überprüft und festgelegt. Eine pflegebedürftige Einzelperson kann so bis zu 4.000 Euro für die Anschaffung eines Sitzliftes erhalten. Dieser Zuschuss kann sich jedoch vervielfachen, falls in dem betroffenen Haushalt noch weitere pflegebedürftige Personen leben. Ein Ehepaar, kann so bis zu 8.000 Euro bewilligt bekommen.

Unabhängig von einem Pflegegrad gewährt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit ihrem Programm „Investitionszuschuss für altersgerechtes Umbauen (455)“ einen Zuschuss zum Treppenlift. Dieser Zuschuss kann bis zu 10 % der förderfähigen Investitionskosten betragen. Da dieses Programm jedoch durch den Bund finanziert wird, wird jedes Jahr neu entschieden, ob die Bezuschussung von Barriere reduzierenden Maßnahmen fortgesetzt wird.

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Viele Bundesländer bieten einen Zuschuss bei dem Kauf eines Treppenlifts an: Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein. Darüber hinaus bietet auch die Region Hannover und die Stadt Mannheim ein spezielles Förderprogramm an. Viele landeseigene Förderbanken bieten darüber hinaus zinsgünstige Darlehen an, um einen Treppenlift zu finanzieren.

Günstiger Acorn Treppenlift

Neben dem Pflegekosten-Zuschuss gibt es noch einige andere Möglichkeiten in Bezug auf einen geförderten Zuschuss bei dem Kauf eines Treppenlifts. Wer auf Grund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit Anspruch auf einen Pflegegrad hat, kann sich an die Berufsgenossenschaft wenden. Darüber hinaus gewährt auch das Versorgungsamt in einigen Fällen einen finanziellen Zuschuss. Weitere Auskünfte und Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrer zuständigen Pflegeversicherung.

Was viele Menschen nicht wissen: Ein Treppenlift kann als sogenannte „Außergewöhnliche Belastung“ steuerlich abgesetzt werden. Da die mögliche Steuerersparnis jedoch individuell nach den persönlichen Einkommens- und Familienverhältnissen berechnet wird, sollten sich die Betroffenen hier am besten direkt an das Finanzamt oder den eigenen Steuerberater wenden. TIPP: Alle seriösen Anbieter sind bestens über die aktuellen Fördermöglichkeiten informiert und können Interessierte dahingehend persönlich und umfassend beraten. Wichtig ist es jedoch, alle Zuschüsse vor einer Anschaffung zu prüfen. Nach dem erfolgten Kauf sind keine rückwirkenden Zuschüsse mehr möglich.

Zahlt die Krankenkasse einen Zuschuss?

Nein. Laut einem Urteil des Bundessozialgerichts aus dem Jahr 1998 sind die gesetzlichen Krankenversicherungen von der Kostenerstattung befreit. Technische Hilfsmittel, die fest mit einem Gebäude verbunden sind, können demnach weder von der Krankenkasse bezahlt, noch bezuschusst werden. Einzig und allein Bestandteile des Hilfsmittelkatalogs können von der Krankenkasse erstattet werden. Ein Sitzlift gehört nicht dazu. Eine finanzielle Unterstützung durch die Krankenkasse kann daher nicht geleistet werden. Allerdings können Zuschüsse bei der Pflegeversicherung beantragt werden.

Das Hilfsmittelverzeichnis Rehadat führt Treppenlifte jedoch zumindest auf. Unter den folgenden Klassen der DIN EN ISO 9999 sind sie als Hilfsmittel 18 30 zur Überwindung von Höhenunterschieden ausgewiesen. Einmal als Sitzlifte (18 30 10), als Plattformlifte (18 30 11) und als Treppensteiger (18 30 12). Ein Zuschuss kann bei der Pflegeversicherung beantragt werden, wenn ein Pflegegrad vorhanden ist. Mit der Pflege-Reform, die seit Januar 2017 aktiv ist, wurde der Begriff der Pflegebedürftigkeit neu definiert, die Pflegegrade wurden von 3 auf 5 erhöht und Voraussetzungen zum Erhalt des Pflegegrad 1 gesenkt.

Was viele Menschen nicht wissen: Ein Treppenlift kann als sogenannte „Außergewöhnliche Belastung“ steuerlich abgesetzt werden. Da die mögliche Steuerersparnis jedoch individuell nach den persönlichen Einkommens- und Familienverhältnissen berechnet wird, sollten sich die Betroffenen hier am besten direkt an das Finanzamt oder den eigenen Steuerberater wenden.

Wer hilft bei der Finanzierung?

Der wichtigste Ansprechpartner ist in den meisten Fällen die Pflegeversicherung bzw. die Pflegekasse. Wenn ein Pflegegrad vorhanden ist, werden die Kosten von dieser Institution zum Teil übernommen.

In der Regel sind die Treppenliftanbieter aber auch selbst bestens darüber informiert, welche regionalen Zuschuss- und Fördermöglichkeiten bestehen. Einige bieten ihren Kunden darüber hinaus an, sie bei der Beantragung der Zuschüsse tatkräftig zu unterstützen.

Wenn der Grund für den Einbau eines Treppenliftes mit einem Arbeitsunfall zusammenhängt, sind Berufsgenossenschaften die richtigen Ansprechpartner. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch das Sozialamt, das Versorgungsamt bzw. Amt für Soziale Angelegenheiten, die Bundesanstalt für Arbeit, die Landesversicherungsanstalt, die Bundesversicherungsanstalt oder gegnerische Versicherungen (bei Fremdverschulden) helfen.

Ebenfalls wichtig zu wissen: auch wenn die Pflegeversicherung bereits einen Zuschuss bewilligt hat, kann der Treppenlift trotzdem auch noch von der Steuer abgesetzt werden. Wird die Anschaffung eines Treppenliftes über einen Kredit realisiert, kann man die Kosten für Zinsen beim Finanzamt geltend machen. Seit einiger Zeit bietet auch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (kurz KfW) ein spezielles Förderprogramm für Menschen an, die auf einen Treppenlift angewiesen sind. Im Rahmen der Aktion “ 159 – Altersgerecht Umbauen“ können die Betroffenen von einem Darlehen zu einem gesonderten Zinssatz von einem Prozent pro Jahr profitieren. Die Zinskosten kann man dann beim Finanzamt steuerlich geltend machen. Für weitere Informationen sollte man sich am besten direkt an die KfW wenden.

Preise und Kosten

Ein Treppenlift ermöglicht älteren Menschen ein völlig neues Lebensgefühl – doch auf Grund der auf den ersten Blick recht hohen Preise schrecken viele davor zurück. Doch kann es sich auszahlen, wenn man sich etwas genauer über die Kosten informiert. Zudem ist die Kostenberechnung von vielen verschiedenen Faktoren abhängig, so dass ein Treppenlift je nach Ausstattung und Anpassung auch deutlich günstiger sein kann als vorher gedacht.

Preis beeinflussende Faktoren

Wie eingangs bereits erwähnt setzen sich die Kosten für einen Treppenlift aus vielen verschiedenen Faktoren zusammen. Hier kommt es unter anderem darauf an, ob der Lift drinnen oder draußen montiert wird, für welches Modell man sich entscheidet, welches Schienensystem benötigt wird und über welche Zusatzausstattung der Lift verfügen soll. Des Weiteren berechnet sich der Preis auch nach dem Treppenverlauf, der Anzahl der Treppenstufen bzw. Etagen und nach dem laufenden Schienenmeter. Zudem muss der Lift in einigen Fällen auch an die baulichen und persönlichen Anforderungen angepasst werden. Grundsätzlich gilt also: Ein Treppenlift ist in den meisten Fällen eine Maßanfertigung und wird nicht nur an die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Person, sondern zudem auch an die baulichen Gegebenheiten angepasst.

Lifttyp
Treppenform
Bereich
Preis
Sitzliftgerade TreppeInnen3.800 bis 9.800 €
SitzliftKurventreppeInnen8.000 bis 15.000 €
Sitzliftgerade TreppeAußen4.500 bis 7.500 €
Plattformliftgerade TreppeInnen9.000 bis 15.000 €
PlattformliftKurventreppeInnen12.000 bis 25.000 €
Plattformliftgerade TreppeAußen9.000 bis 15.000 €
PlattformliftKurventreppeAußen15.000 bis 25.000 €
HubliftHubhöhe bis 1,79 MeterAußen8.000 bis 15.000 €
HubliftHubhöhe bis 3 MeterAußenab 17.500 €
Senkrechtlift6 MeterAußen20.000 bis 40.000 €

Alle genannten Faktoren sorgen dafür, dass Treppenliftanbieter in den seltensten Fällen pauschale Preisauskünfte geben können. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt die durchschnittliche Preisspanne für einen Treppenlift über eine Etage bei rund 4.000 bis 15.000 Euro. Gebrauchte Modelle sind zwar schon für unter 3.000 Euro zu haben, allerdings gilt es hier genau darauf zu achten, ob dieses Modell überhaupt den eigenen Anforderungen entspricht. Beim Kauf eines neuen Treppenliftes kann ein Anbieter in der Regel erst nach einem ausführtlichen Gespräch am Telefon oder einer Besichtigung vor Ort einen konkreten Kostenvoranschlag abgeben. Des Weiteren sollte man sich bereits im Vorfeld darüber Gedanken machen, ob der Treppenlift auch über eine spezielle oder angepasste Ausstattung verfügen muss. So kann der Anbieter ein perfekt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes Angebot erstellen.

Preisspanne für Treppenlifte

Die Kosten für einen Sitzlift basieren also grundsätzlich auf der Modellart und der Laufrichtung. So kostet ein normaler handelsüblicher Treppenlift mit gerader Laufrichtung derzeit zwischen 3.800 und 9.800 Euro. Bei einer kurvigen Laufrichtung liegt der Preis hingegen bei rund 8.000 bis 15.000 Euro. Wird der Lift im Außenbereich installiert, muss man mit Mehrkosten rechnen. Alle genannten Preise sind marktüblich und nicht auf einzelne Hersteller und Anbieter bezogen. Zusammengefasst setzt sich der Preis eines Treppenlifts also aus folgenden Faktoren zusammen:

10.Art des benötigten Antriebs (Elektromotor, Traktionsantrieb, Zahnstangenantrieb / Zahnradantrieb)

Nr.
Kostenfaktoren
1.Treppenverlauf (Komplexität und Neigungswinkel der Treppe)
2.Anzahl der Treppenstufen / Länge der Treppe
3.Anzahl der Haltepunkte / Etagen
4.Wand- oder Treppenmontage (Aufwand der Installation)
5.Zu überwindende Höhe
6.Zusatzausstattung und Optik
7.Wetterfestigkeit bei Außeninstallation
8.Belastbarkeit und Tragfähigkeit
9.Garantie-Erweiterungen und zusätzliche Service-Leistungen

Anschaffungskosten

Ein Treppenlift ermöglicht einen barrierefreien Zugang oft ohne umfangreiche Umbaumaßnahmen des Wohnumfeldes. Er kann innerhalb kürzester Zeit installiert werden und ist in der Anschaffung günstiger als herkömmliche Aufzüge. Man sollte beim Kauf eines Treppenliftes trotzdem mit Kosten von mindestens 3.800 Euro rechnen. Diese Preise sind marktüblich und nicht auf einen einzelnen Anbieter bezogen. Bei einem Einfamilienhaus mit einer Etage und einer kurvigen Treppe können schnell Preise von bis zu 15.000 Euro entstehen. Ist ein Pflegegrad vorhanden, können bis zu 4.000 Euro Zuschuss bei der Pflegeversicherung beantragt und geltend gemacht werden.

Quelle: © Lifta GmbH | Pressebild von Lifta.de

Der Preis eines Treppenliftes hängt von verschiedenen Faktoren wie z.B. von der Anzahl der Haltepunkte, dem Treppenverlauf und dem bevorzugten Modell ab. Treppenlifte für den Außenbereich sind verständlicherweise teurer als solche für den Innenbereich. Die realen Anschaffungskosten lassen sich durch mehrere Kostenvoranschläge bei unterschiedlichen Herstellern und Anbietern sehr genau bestimmen. Als Vermittlungsplattform bündeln wir die Anfragen, und holen für Sie unterschiedliche Angebote bei mehreren Anbietern ein.

Eine unkalkulierbare Größe bleiben dagegen die Kosten für die erforderlichen Umbaumaßnahmen am Einfamilienhaus. Sind größere Aushebungen am Einfamilienhaus notwendig z.B. bei der Installation eines Hublifts, können zusätzliche Kosten entstehen. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf eines Liftes immer über “alle” anfallenden Kosten und finanziellen Förderungen. Neben dem Pflegekostenzuschuss für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes, fördert die staatlich subventionierte KfW-Bank Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren mit günstigen Krediten bis zu 50.000 Euro.

Die Preise und Möglichkeiten der Individualisierung sind von Hersteller zu Hersteller sehr unterschiedlich. Pauschale Preisangaben wie einen Preis pro 1 Meter Höhe oder pro Treppenstufe gibt es nicht. Generell kann man sagen, je mehr Treppenstufen überwunden werden, je öfter die Schienen die Richtung wechseln und je mehr Gewicht transportiert werden muss, umso teurer wird der Treppenlift. Ein Treppenlift, der an der Außentreppe angebracht wird, rund 2 Meter Schienenlänge besitzt, 2 Haltepunkte hat, sich über einen hydraulischen Antrieb bewegt und von einem Rollstuhlfahrer genutzt werden kann, wird Montage mindestens 9.000 Euro kosten. Die Anschaffung ist kostenintensiv und sollte daher sorgfältig geplant werden. Mit einem Preisvergleich über treppenlifto.de lässt sich viel Geld sparen. Sie erhalten bei einer Anfrage bis zu drei kostenlose und unverbindliche Angebote von Treppenlift-Anbieter aus Ihrer Region, die Sie in Ruhe und ohne Risiko vergleichen können.

Kosten für Wartung und Instandhaltung

Treppenlifte sind emissionsarm, langlebig, leicht und platzsparend. Um die Funktionstüchtigkeit zu sichern und die Lebensdauer zu verlängern, sollte der Lift jedoch regelmäßig gewartet werden. Bei einem Treppenlift sollte ungefähr alle 5 Jahre ein Öl- und Dichtungswechsel vorgenommen werden. Das dafür benötigte Material ist frei erhältlich und kostet rund 100 Euro. Für die fachmännische Umsetzung des Öl -und Dichtungswechsels sollte man mit Kosten von ca. 500 Euro rechnen. Die Arbeitskosten für eine Instandhaltung ohne Service-Vertrag liegen bei ca. 200 bis 700 Euro pro Jahr. In der Regel schließt man mit dem Lifthersteller, bei dem man den Treppenlift kauft, einen Teil- oder Vollwartungsvertrag ab, um die Instandhaltung für den Zeitraum von fünf oder zehn Jahren zu regeln. Die Kosten für Wartung, Überprüfung, Reinigung, Schmierung, für Einstellarbeiten und den Austausch von Verschleißteilen wird dann meist pauschal geregelt. Man kann hier mit etwa 100 bis 200 Euro pro Jahr rechnen.

Energiekosten

Die Energiekosten bei einem Treppenlift setzen sich aus dem Verbrauch während der Fahrten und der Standby-Zeiten zusammen. Für einen Treppenlift in einem Einfamilienhaus mit 1.500 Fahrten pro Jahr, was in etwas 4 Fahrten pro Tag entspricht, sollte man mit Energiekosten von 200 kWh Standby-Strom und 100 kWh Fahrstrom rechnen. Bei einem Strompreis von 0.26 €/kWh entstehen so jährliche Kosten von ca. 78 Euro. Treppenlifte in Einfamilienhäusern stehen zu 99 % der Zeit still. Die Energiekosten hängen also primär davon ab, wie stark der Aufzug genutzt wird, ob der eingebaute Antrieb zur jeweiligen Nutzungssituation passt und welche Höhe der Treppenlift überwinden muss. In der Regel werden mehr als 50 % des Stromverbrauchs bei Treppenliften im Standby (Stillstand-Modus) verbraucht. Um Energiekosten zu sparen, sollte man beim Kauf darauf achten, dass LED-Lampen statt Halogen- oder Glühlampen verbaut sind und eine Timer-Funktion für die Beleuchtung und Elektronik existiert.

Mieten oder Ratenzahlung

Viele Hersteller bieten auch die Möglichkeit, einen Treppenlift zeitlich befristet zu mieten oder per Ratenzahlung monatlich abzuzahlen. Hier empfiehlt es sich die Preise der verschiedenen Anbieter ausführlich und in Ruhe miteinander zu vergleichen – das spart bares Geld. Des Weiteren kann es nicht schaden, wenn man auch mit seinem Bankberater über ein Finanzierungsmodell spricht. In einigen Fällen kann ein Bankkredit niedrigere Zinsen aufweisen als ein Kredit über den jeweiligen Liftanbieter. Zudem sollte eine Begehung vor Ort und ein Kostenvoranschlag immer unverbindlich und kostenlos sein.

Montage und fachgerechter Einbau

Die Montage eines Treppenliftes ist eine Aufgabe für einen Fachmann. Handwerklich begabte Laien sollten nie selbst Hand anlegen, auch wenn die Versuchung noch so groß ist. Nur bei einem fachgerechten Einbau ist gesichert, dass die Garantie des Herstellers voll erhalten bleibt und keine Risiken in Verbindung mit der Benutzung des Sitzliftes auftreten. Sicherheit sollte dabei immer an vorderster Stelle stehen.

Lifta TreppenliftQuelle: © Lifta GmbH | Pressebild von Lifta.de

Der Einbau eines Treppenliftes ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die man Fachkräften überlassen sollte. Neben einer millimetergenauen Montage und Justierung auf der Treppe, geht es auch um die korrekte elektrische Installation. Nachdem sich der Kunde für ein Modell entschieden hat, erfolgt die individuelle Herstellung der Schienen im Werk. Im Normalfall benötigt der Hersteller drei bis fünf Wochen, bis der Treppenlift und die passenden kurvigen Schienen produziert und bereit zur Auslieferung sind. Handelt es sich hingegen um einen geraden Treppenlift, liegen die Einzelteile in der Regel schon vor und der Lift kann innerhalb einer Woche angeliefert werden.

Nach der Terminabsprache mit dem Kunden wird der Lift direkt von den Servicetechnikern eingebaut. Der Einbau verläuft in der Regel unkompliziert, schnell und vor allem auch sauber. Da das Schienensystem in den meisten Fällen auf den Treppenstufen befestigt wird, sind keine großen baulichen Eingriffe notwendig. Der Einbau an sich dauert nur einige Stunden und kann auch ohne die Anwesenheit des Kunden durchgeführt werden. Sollten die Schienen aufgrund baulicher Gegebenheiten oder auf Wunsch des Kunden an der Wand installiert werden müssen, verlängert sich die Einbauzeit um mehrere Stunden.

Quelle: © Lifta GmbH | Pressebild von Lifta.de

Nachdem der Einbau des Treppenliftes abgeschlossen ist, wird dieser justiert und so an die individuellen Bedürfnisse des Kunden angepasst. Hier empfiehlt es sich einige Probefahrten durchzuführen, damit der Techniker den Treppenlift perfekt einstellen kann. Dabei sollte man zum einen auf den Sitzkomfort und zum anderen auf die Bedienbarkeit achten. Des Weiteren sollte man sich vergewissern, dass der Lift während der Fahrt keine lauten Geräusche verursacht und sich zu jeder Zeit anhalten lässt. Anschließend wird man von den Servicetechnikern in die Benutzung des Treppenlifts eingewiesen. Hier sollten alle offenen Fragen auf Kundenseite beantwortet werden. Zum Schluss wird das gesamte Treppenhaus von den Technikern gereinigt, und der Einbau ist nun abgeschlossen.

Welche Treppenliftfirmen gibt es?

Mit der Montage eines Treppenliftes sollten Fachfirmen betraut werden, die Erfahrung und das nötige Know-How besitzen. Nur so ist eine sichere Benutzung des Sitzliftes gewährleistet und nur so bleiben die vollen Garantieansprüche gegenüber dem Hersteller eines Treppenliftes voll erhalten. Ein weiterer Vorteil: Profis haben einen normalen Sitzlift schnell montiert. In der Regel sind alle Arbeiten innerhalb eines Werktags erledigt und gesäubert wird das Treppenhaus hinterher auch. Nützlich kann es jedoch sein, den Monteuren bei ihrer Arbeit über die Schulter zu blicken. So erfährt man aus erster Hand, worauf man bei der Benutzung des Liftes achten muss.

Zu den bekanntesten und größten Herstellern, die in Deutschland tätig sind, gehören die folgenden Unternehmen: Lifta, Garaventa Lift, Acorn, Handicare, Hawle Treppenlifte, Hiro Lift, Högg, SaniMed Treppenlifte und ThyssenKrupp Home Solutions (ehem. Encasa). Alle Anbieter sind bekannt für qualitativ hochwertige Produkte, einen sehr guten Service und ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis. Unterschiede gibt es hauptsächlich bei der Modell-Auswahl, der Ausstattung der verschiedenen Treppenlifte, der Dichte des Service-Netzwerkes und den Preisen.

Hersteller & AnbieterOrt
A1 DietzKraichtal
Abtei Treppenlifte Deutschland GmbHFreiburg
AJ-Medizintechnik GmbHDormettingen
AP+ Treppenlifte GmbHKöln
Der Treppenlift GmbHKöln
DomusLift | IGV GROUPKraichtal
EXTRALIFT GmbHReute
Leoba GmbHMössingen
LiftTec GmbHDonaueschingen
Peter Auer GmbHGailingen am Hochrhein
REHA CARE Service-Center GmbHBad Rappenau
sani-trans GmbHLangenau
Südlift GmbHLonsee
Ulrich Alber GmbHAlbstadt-Tailfingen
Einfach LiftDietenhofen
FrankenlifteWeisendorf
Graf Komfortlifte GmbHAurachtal
Roka LiftConcepts GmbH & Co. KGLaimering
Eggert Lift-Technik GmbHBerlin
Medic Care (Ines Schulz)Oranienburg
ArjoHuntleigh GmbHWiesbaden
Guldmann GmbHWiesbaden
Herkules Reha GmbHKassel
HOYER GmbHButzbach
Wachsmann Lift-TechnikMarburg
Detlev Siemer GmbHGanderkesee
Lehmann Rollstuhlrampen & HebelifteSchwanewede
Acorn Treppenlifte GmbHDüsseldorf
EDUC GmbHWarburg
FavoritLift, Veronika SchwedaBarntrup
Garaventa Lift GmbHKöln
Handicare GmbHMinden
HAWLERuppichteroth
Heim TreppenlifteRuppichteroth
HIRO LIFTBielefeld
HÖGG-Lift Handels-GmbHBochum
Lifta GmbHKöln
Liftserv Treppenlifte GmbHLage-Kachtenhausen
Lippe Lift- und Anlagenbau GmbHLemgo
Proflex GmbHKöln
SANIMED GmbHIbbenbüren
ThyssenKruppNeuss
vitaLift TreppenliftsystemeHennef
Ascendor GmbHNiederwaldkirchen
Lehner Lifttechnik GmbHNeunkirchen
Servelift GmbhUlrichsberg
Weigl-Aufzüge Ges.m.b.H. & Co.KGWaizenkirchen
Agesa Rehatechnik GmbHSaarbrücken
LiftunionSt. Ingbert
Weiland Liftdienst GmbHNonnweiler
HETEK Lift- und Hebetechnik GmbHTreffurt

Marktführer in Deutschland ist die Firma Lifta. Mittlerweile existiert das Unternehmen bereits seit mehr als 40 Jahren und gehört zu den führenden Anbietern in der Branche. Dies liegt insbesondere an der großen Vielfalt des Modellprogramms und dem guten Service. Lifta wurde 1977 in Köln gegründet. Die Geschichte des Unternehmens ist allerdings wesentlich älter. Als Aufzugsfirma L. Hopmann gab es die Ursprungsfirma bereits seit 1883. Heute gehört Lifta zu den führenden Anbietern von Treppenliften. Pro Jahr verkauft das Unternehmen nach eigenen Angaben mehr als 6.500 Lifte. Insgesamt wurden bereits über 130.000 Lifte verkauft. Bekannt ist Lifta vor allem durch seine TV-Werbung und das prägnante Logo mit der Schwalbe. Diese soll Bewegung und Leichtigkeit symbolisieren – beides wichtige Funktionen von Treppenliften, die bewegungseingeschränkte Menschen im Alltag unterstützen. Die Sitzlifte von Lifta sind für nahezu jede Treppe geeignet sofern eine Mindestbreite von 70 cm vorliegt. Lifta verfügt nach eigenen Angaben über die größte Modellauswahl in Deutschland. Im Sortiment befinden sich sowohl 1-Schienen- als auch 2-Schienen-Systeme.

Wie sieht es mit der Wartung aus?

Auch nach der eigentlichen Montage ist man in regelmäßigen Abständen auf fachliche Unterstützung angewiesen. Je nach Nutzungsgrad sollte der Treppenlift etwa alle 12 Monate gewartet werden. Entscheidend ist dabei, wie viele Personen den Lift nutzen und ob dieser draußen, drinnen oder in einem öffentlichen Gebäude genutzt wird. Im besten Falle übernimmt dies die Fachfirma, die den Sitzlift montiert hat. Diese kann die Wartung auch an die individuelle Nutzungssituation anpassen und die Intervalle ggf. verlängern oder verkürzen. Aus Sicherheitsgründen sollte auch die Wartung nie selbst durchgeführt werden.

Eine regelmäßige Wartung schenkt einem die Sicherheit, dass der Treppenlift einwandfrei funktioniert und Störungen aufgrund von Verschleiß oder Verschmutzung nicht vorkommen sollten. Kostenintensive Schäden und unnötige Zusatzkosten können so vermieden werden und die Lebensdauer des Liftes maßgeblich verlängern.

Die Kosten der Wartung liegen bei etwa 100 und 200 Euro pro Jahr. Die Leistungen und Konditionen variieren jedoch je nach Anbieter. Auf jeden Fall sollte man sich vor dem Kauf eines Treppenlifts erkundigen und diese Kosten in seiner Kalkulation berücksichtigen.

Treppenlifte testen und Angebote vergleichen

Die Investition in einen Treppenlift ist eine weitreichende Entscheidung, die im Anschluss nur noch schwer korrigiert werden kann. Umso wichtiger ist daher eine ausreichende Vorbereitung im Vorfeld der Installation. Diese sollte in jedem Fall auch einen Preisvergleich und eine Probefahrt beinhalten. Letzteres ist bei vielen Anbietern möglich. Je bekannter und größer der Treppenliftanbieter ist, desto mehr Kunden hat dieser auch in Ihrem näheren Umfeld. Bei diesen wird dann zu Hause eine Probefahrt vereinbart, bei dem man den Einbau begutachten, den Lift selbst testen und auch noch eigene Fragen an die Eigentümer stellen kann.

Treppenlift mit rotem Polster

Wenn ein neues Auto angeschafft werden soll, gehört die Lektüre von Testberichten zur normalen Vorbereitung im Rahmen des Kaufprozesses. Neben solchen Fachartikeln ist auch der persönliche Test, zum Beispiel im Rahmen einer Probefahrt, besonders wichtig. Bei Sitzliften ist dies ähnlich. Allerdings sind Treppenlifte keine Massenware, sondern Individualanfertigungen. Der Test eines Sitzliftes gestaltet sich damit in vielen Fällen schwierig.

In einem unabhängigen Test der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien und N24, bei dem mehrere Hersteller und ihre Produkte untersucht wurden, konnten mehrere Anbieter überzeugen. Bei der Untersuchung wurde nicht nur das Treppenliftsortiment an sich, sondern auch der Service, die Beratung und der Preis für verschiedene Angebote berücksichtigt. Sanimed wurde in der Kategorie Preis zum Testsieger erklärt. Als Begründung nannten die Tester der DtGV zum einen das absolut faire Preis-/Leistungsverhältnis und zum anderen den Umstand, dass Sanimed den aktuell preisgünstigsten Treppenlift anbietet. Hier konnte sich das Unternehmen gegen insgesamt vier andere Treppenlift-Hersteller durchsetzen.

Quelle: © Lifta GmbH | Pressebild von Lifta.de

Die einfachste und günstigste Variante ist ein Treppenlift für gerade Treppen. Bei einer geraden Streckenführung wird die Laufschiene ohne Neigungswechsel oberhalb der Stufen befestigt. Da die Schiene nicht gebogen ist, muss sie nur in der Länge angepasst werden. Alle Hersteller bieten verschiedene Modelle für gerade Treppen an. Die meisten Basismodelle, sind bereits ab 3.000 Euro erhältlich. Diese Varianten bieten zwar keine Farbauswahl für Sitzpolster und auch keine speziellen Armlehnen an, haben dafür aber ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältniss. Die Nutzlast liegt bei zwischen 120 und 140 kg und ein höhenverstellbarer Sitz ist in den meisten Fällen ohne Aufpreis enthalten – gleiches gilt übrigens auch für den Sicherheitsgurt. Der Sitz, wie auch die Fußbank und die Armlehnen, lassen sich platzsparend einklappen.

Eigenschaften eines Standard-Treppenliftes
1Drehbarer Sitz
2Sicherheitsgurt
3Schlüsselschalter/Kindersicherung
4Bedienhebel am Ende der Armlehne
5Geschwindigkeitsbegrenzung
6Sicherheitssensoren (z B. Gewichtssensor)
7Sitz, Armlehne und Fußstütze klappbar
8Elektromotor auch im Akku-Betrieb nutzbar
9Belastung bis 120 kg
10Sitzhöhe verstellbar
11Zwei Ruf- und Sendestationen
12Fernbedienung
133 Jahre Herstellergarantie

Was sollte man testen?

Lifta Treppenlift Sicherheitsgurt

Zunächst einmal gilt es festzuhalten, dass die Preise von Treppenliften von sehr vielen unterschiedlichen Faktoren abhängen.

Ein Test anhand von Datenblättern und Preislisten ist daher nur sehr begrenzt aussagekräftig. Preisvergleiche, wie sie beispielsweise bei Elektroartikeln oder Haushaltsgeräten problemlos möglich sind, scheitern bei Treppenliften meist. Der erste Ansatz, um einen Sitzlift vor dem Kauf zu testen, beinhaltet daher das Einholen mehrerer individueller Angebote, die auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten sein sollten.

Treppenlifte vor Ort testen?

Treppenlift Acorn

Anhand dieser Angebote erhält man einen Überblick über die unterschiedlichen Hersteller und Modelltypen. Im Dialog mit einem Fachhändler bzw. -monteur sollte man die individuell wichtigen Faktoren und Gegebenheiten direkt miteinbeziehen. Ein engagierter Anbieter wird dem Käufer die Möglichkeit geben, vor Ort die Eigenschaften und Vorteile des angebotenen Sitzliftes zu testen. Der Käufer kann bei einer Probefahrt die Handhabung des Liftes ausprobieren und sich so mit dem Lift vertraut machen. Ein Praxistest in der eigenen Wohnung ist allerdings nie möglich.

Treppenlifte für Rollstuhlfahrer

Personen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, um mobil zu bleiben, benötigen eine spezielle Form des Treppenliftes. Bei einem Sitzlift muss der Rollstuhl verlassen werden, was für stark bewegungseingeschränkte Personen problematisch sein kann. Der Rollstuhl selbst kann mithilfe eines Sitzliftes zudem nicht mittransportiert werden. Geeigneter ist daher ein Plattformlift.

Das Prinzip ist ähnlich wie bei einem Sitzlift, statt einem Sitz wird jedoch eine Plattform an den Schienen befestigt. So kann der Rollstuhlfahrer mit seinem Gefährt über eine kleine, eingebaute Rampe einfach auf die Plattform drauffahren, dort den Schalter betätigen und sich samt seinem Rollstuhl nach oben befördern lassen. Oben kann er über den gleichen Weg dann wieder die Plattform verlassen. Bei Plattformliften muss der Rollstuhl nicht verlassen werden. Plattformlifte können sowohl im Innen- als auch im Außenbereich montiert werden. Eine Alternative zu fest verbauten Plattformliften sind mobile Treppenhilfen wie Treppenraupen oder Treppensteiger. Diese können jedoch nicht autonom bedient werden und erfordert stets eine Begleitperson.

Treppenlift RollstuhlfahrerQuelle: kfw.de | KfW-Bildarchiv | Fotograf: Thomas Klewar

Sitzlifte sind für Rollstuhlfahrer meist nicht die richtige Wahl. Bei einem Sitzlift muss der Rollstuhl verlassen werden, was für stark bewegungseingeschränkte Personen problematisch sein kann. Der Rollstuhl selbst kann mithilfe eines Sitzliftes zudem nicht mittransportiert werden. Geeigneter ist daher ein Plattformlift.

Plattformlifte für Rollstuhlfahrer

Der Plattformlift ist ein Treppenlift, der auf die besonderen Bedürfnisse von Personen zugeschnitten ist, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind. Der Plattformlift wird fest installiert.

Plattformlift Außen

Er ermöglicht das Befahren einer Plattform mitsamt dem Rollstuhl. Der Rollstuhl wird so mit dem Lift nach oben bzw. nach unten transportiert. Die Person, die den Treppenlift nutzt, kann dabei im Rollstuhl sitzen bleiben. Der Plattformlift kann sowohl im Außen- als auch im Innenbereich montiert werden. Er bietet bewegungseingeschränkten Personen ein Maximum an Unabhängigkeit und ist in vielen Varianten erhältlich.

Treppenraupen und Treppensteiger

Neben einem solchen Lift für Rollstuhlfahrer bieten sich auch Treppenraupen und Treppensteiger als Alternativen an.

Treppenraupe Rollstuhlfahrer

Treppenraupen und Treppensteiger sind so genannte Treppenhilfen. Bei der Treppenraupe wird der Rollstuhl über eine Raupenkette gezogen. Prinzipbedingt funktioniert dies jedoch nur an geraden Treppen. Ähnlich, jedoch ohne Kette, funktioniert ein Treppensteiger. Vorteil der beiden Alternativen: Aufwendige Installationen entfallen. Nachteil: Die Handhabung ist unkomfortabler als bei einem Treppenlift. Stark bewegungseingeschränkte Personen könnten ggf. Hilfe benötigen.

Vorteile von Treppenliften: Diese Gründe sprechen für den Kauf

Treppenlifte haben für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zahlreiche Vorteile. Die wichtigsten Effekte sind eine wieder gewonnene Unabhängigkeit und mehr Lebensfreude. Treppen, die zuvor unüberwindbar schienen oder zumindest zu einem großen Hindernis wurden, verlieren durch Treppenlifte ihren Schrecken. Somit kann eine wesentlich größere Bewegungsfreiheit zurückerlangt werden. Und es gibt noch weitere Vorteile, die für einen Sitzlift sprechen.

Lifta Treppenlift

Auch im hohen Alter oder nach einem Unfall wollen Menschen mobil und eigenständig bleiben. Treppen können dabei ein echtes Hindernis sein. Mit einem Treppenlift werden Stufen auch für bewegungseingeschränkte Personen wieder nutzbar, Treppen verlieren so ihren Schrecken. Für die Betroffenen bedeutet dies einen immensen Gewinn an Lebensqualität durch die gestiegene Bewegungsfreiheit. Dank eines Sitzliftes kann in vielen Fällen ein Teil der Unabhängigkeit zurück gewonnen werden. Doch es gibt weitere Vorteile. Da es sich bei einem Treppenlift, um eine sehr kostspielige Anschaffung handelt – die Preise variieren hier zwischen 3.800 und 15.000 Euro – ist es unabdingbar, dass der Lift perfekt zu dem Benutzer und seinen individuellen Bedürfnissen passt. Aus diesem Grund haben alle Hersteller gleich mehrere Modelle im Portfolio, die sich weiter individualisieren lassen.

Treppen ohne Schrecken

Vielfach wurde bereits festgestellt, dass Treppenlifte Menschen mit Mobilitätseinschränkungen helfen können. Die Vorteile des Treppenliftes sind dabei nicht auf das Überwinden von einigen wenigen Stufen beschränkt. Durch die neue persönliche Freiheit ergeben sich viele psychologische Vorteile, wie ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Ein weiterer Vorteil ist das große Plus an Sicherheit. Menschen mit eingeschränkter Mobilität können leicht stürzen und sich dabei – gerade auf Treppen – schwer verletzen. Treppenlifte helfen diese Furcht zu nehmen, nicht nur bei den Betroffenen, sondern auch bei den Angehörigen.

Nr.
10 Fragen, mit denen man die Seriösität des Anbieter prüfen kann!
1.Bietet die Firma einen Kundenservice an?
2.Gibt es eine garantierte Störungshilfe der Firma? Wie schnell kann diese vor Ort sein?
3.Wie lange gilt die Gewährleistung?
4.Sind Verschleißteile wie Schalter oder Sitzpolster im Schadensfall von der Gewährleistung abgedeckt?
5.Können Wartungsvereinbarungen mit der Firma getroffen werden?
6.Ist die Montage im Preis inbegriffen?
7.Kann der Lift auch ohne Schienensystem gekauft werden?
8.Liegt eine TÜV-CE-Zertifizierung vor?
9.Wann wurde das letzte Mal vom TÜV geprüft?
10.Wie wird der Versand organisiert und ist dieser versichert?
11.Ist die Beratung vor Ort kostenlos und die Angebote unverbindlich?
12.Ist eine Probefahrt möglich?

Zuhause wohnen bleiben

Die eigene Wohnung oder das eigene Haus sind für viele Menschen sehr wichtig und ein Teil ihrer Identität. Auch im Alter wollen viele Personen das gewohnte Umfeld nur ungern verlassen. Ein Umzug in eine neue Wohnung oder ein Pflegeheim ist zudem auch mit hohen Einmal- und ggf. mit steigenden laufenden Kosten verbunden. Sitzlifte ermöglichen es, die eigenen 4-Wände länger zu bewahren und können zur kostengünstigsten Alternative werden.

Lifta Klassik TreppenliftQuelle: © Lifta GmbH | Pressebild von Lifta.de

Viele ältere Menschen sind auf einen Treppenlift angewiesen, doch auf Grund der hohen Anschaffungs- und Installationskosten können sich die wenigsten diesen auch leisten. Allerdings gibt es mittlerweile immer mehr regionale und bundesweite Förderungen, die Zuschüsse von mehreren tausend Euro ermöglichen. Neben den verschiedenen Bundesländern bietet auch die KfW-Bank und viele Pflegeversicherungen diese Förderungen an. Doch was muss man beachten, wenn man einen solchen Zuschuss beantragen möchte? Die Experten der Treppenliftanbieter und unabhängige Treppenliftberatungen können hier weiterhelfen.

In jedem Fall sollte man bei einem Treppenlift keinesfalls am falschen Ende sparen. Stattdessen sollte man sich überlegen, ob es nicht einige Ausstattungen gibt, die man möglicherweise erst in ein paar Jahren benötigt. Natürlich ist es auch möglich, einen Sitzlift nach zurüsten, doch können so auch deutlich höhere Kosten im Nachhinein entstehen. Zum Abschluss sei gesagt, dass es sich in jedem Fall lohnt, wenn man Angebote verschiedener Hersteller in Ruhe miteinander vergleicht und sich vor einem Kauf von Experten beraten lässt.

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